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Am 13.11.2021 trafen sich unsere aktiven Atemschutzgeräteträger*innen (AGT), um ihr erlerntes Wissen sowohl aufzufrischen, als auch zu erweitern. Zunächst wurde die essentiell wichtige Einsatzkurzprüfung, eine Prüfung des Atemschutzgerätes auf einwandfreies Funktionieren, durchgeführt. Anschließend wurden die Geräte angeschlossen. Zu Übungszwecken wurden die Lungenautomaten von der Druckleitung bei offenem Flaschenventil getrennt und wieder zusammen gesteckt. Auf diese Weise wurden die Atemschutzgeräte der Reihe nach weitergereicht.

Nachdem dies reibungslos funktioniert hat, haben die AGT'ler den Seitenkriechgang mit dem Hohlstrahlrohr trainiert. Für den Fall eines sog. "Flashovers",
d. h. wenn die Flammen in Folge einer Durchzündung über die Atemschutzgeräteträger*innen blitzartig hinwegziehen, besteht die Möglichkeit, sich durch eine bestimmte Falltechnik nach hinten hiervor zu schützen. Auch diese lebensrettende Technik wurde eingehend geübt.

Nachdem das korrekte Setzen des Rauchvorhangs, der die Aufgabe hat, die Rauchentwicklung in Gebäuden einzudämmen, geübt wurde, stand noch eine Einsatzübung an.
Es wurde das Alarmstichwort "Unklare Rauchentwicklung aus Keller" ausgegeben und die AGT'ler rüsteten sich realitätsnah im Löschgruppenfahrzeug (LF) aus. 
Vor Ort drang deutlich Rauch aus einem Keller heraus und es musste eine Person gerettet werden. Der Angriffstrupp machte sich zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in den verrauchten Keller bereit und rettete die vermisste Person. Währenddessen hat der Maschinist die Wasserversorgung aufgebaut und eine Einsatzstellenabsicherung vorgenommen. Zum Schluss wurde der Kellerraum noch mittels Hochleistungslüfter Rauchfrei an den Besitzer wieder übergeben.  

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